09.02.2010
Flüchtlinge im Hungerstreik
Im Landkreis Passau wehren sich Asylbewerber gegen menschenunwürdige Bedingungen
Von Johann Heckel
Sie leben abgeschieden, fern von jeder Infrastruktur. Die
Flüchtlinge, die in den niederbayerischen Dörfern
Hauzenberg und Breitenberg im Landkreis Passau untergebracht sind,
haben keine Arbeitserlaubnis, müssen mit minderwertigen
Essenspaketen und 40 Euro Taschengeld im Monat auskommen. Wollen
sie den Landkreis verlassen, an den sie die sogenannte
Residenzpflicht bindet, sind sie gezwungen, auf eigene Kosten ins
20 bzw. 35 Kilometer entfernte Passau zu fahren, um d...
Artikel-Länge: 2934 Zeichen


