04.02.2010
Wo ist der Fehler?
Gemeinplätze statt Präzision: Anmerkungen zur erweiterten Taschenbuchausgabe von Wolfgang Ullrichs »Geschichte der Unschärfe«
Von Thorsten Kraechan
Die »Geschichte der Unschärfe« von Wolfgang
Ullrich beginnt mit dem »romantischen Blick in die
Ferne« Caspar David Friedrichs und einem Zitat aus Goethes
»Wilhelm Meister«, der Brillen mit der Begründung
ablehnte, daß die schärfer gesehene Welt nicht mit
seinem Innern harmonisiere. Alles was unscharf, trübe,
wattiert, grobkörnig und verschwommen ist, interessiert den
promovierten Philosophen und Unternehmensberater Ullrich –
von William-Turner-Gemälden bis zur...
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