Zum Inhalt der Seite

Fidel Castro kritisiert USA

Havanna. Mit scharfer Kritik an den USA hat der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro die nach dem Amtsantritt von Präsident Barack Obama eingeleitete Entspannung in Frage gestellt. Die USA verbürgen hinter dem »freundlichen Lächeln und afroamerikanischen Gesicht von Barack Obama« ihre aggressiven Pläne in Lateinamerika, schrieb Castro in einem Brief, den der venezolanische Präsident Hugo Chavez am Montag zum Abschluß eines Treffens der Bolivarischen Alternative für Amerika (ALBA) in Havanna verlas. »Das Impe­rium ist wieder in der Offensive«, schrieb der 83jährige Castro unter Verweis auf den Putsch gegen den linksgerichteten honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya im Juni. Zudem kritisierte Castro das amerikanisch-kolumbianische Abkommen, das US-Truppen umfassenderen Zugang zu sieben Militärstützpunkten gewährt. (APD/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!