16.12.2009
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Der Internetriese Google plaziert NPD-Werbung auf Onlineportalen großer Medien – und ignoriert damit die eigenen Werberichtlinien. Doch die betroffenen Verlage wehren sich
Von André Lenthe
Der Hinweis auf der Internetseite des Hamburger Abendblattes
suggeriert Seriösität. »Kostenlos jeden Samstag per
EMail Objektiv über die NPD informieren«, steht in etwas
eigenwilligem Deutsch direkt unter einem redaktionellen Bericht
über die rechtsextreme Partei. Wer auf den Button klickt,
landet auf der Website der NPD und erfährt dort, daß die
Truppe derzeit eine Kampagne unter dem Motto: »Danke, Schweiz
–Minarettverbot auch hier« gestartet hat. Kein
Einzel...
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