08.12.2009
Geld statt Aufklärung
Regierung will afghanische Bundeswehr-Opfer entschädigen. Details des Angriffs sollen geheim bleiben
Die Angehörigen der zivilen Opfer des von der Bundeswehr
angeordneten Luftangriffs nahe der afghanischen Stadt Kundus sollen
entschädigt werden. Das Bundesverteidungsministerium sei mit
dem Opfer-Anwalt Karim Popal deshalb bereits in Kontakt, sagte
Ministeriumssprecher Christian Dienst am Montag in Berlin. Man
müsse bedenken, ob man sich auf einen jahrzehntelangen
Rechtsstreit einlassen wolle oder sich außergerichtlich im
Interesse der Opfer einige. Es gehe um Entsc...
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