01.12.2009
Massenhafter Boykott
Geringe Beteiligung und massive Gewalt kennzeichnen Wahlfarce in Honduras
Von André Scheer
Fast auf den Tag genau fünf Monate nach dem gewaltsamen Sturz
des rechtmäßigen Präsidenten Manuel Zelaya waren
4,2 Millionen Honduraner am Sonntag aufgerufen, den künftigen
Präsidenten, die Abgeordneten des Kongresses sowie die
Bürgermeister in den Städten zu wählen. Doch die
Abstimmung wurde vom wochenlangen Belagerungszustand,
willkürlichen Verhaftungen, Morden an Aktivisten der
Widerstandsbewegung und der Schließung von Rundfunk- und
Fernsehstationen überschattet...
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