28.11.2009
»Der Begriff der Nation interessiert mich nicht«
Gespräch mit Esther Dischereit. Über Langeweile, Lesen und Schreiben, den Aufbau Ost und italienische Landarbeiter sowie den demokratischen Zentralismus in Gewerkschaftsapparaten, Feminismus und Quotierung
Von Christiana Puschak
Esther Dischereit ist Lyrikerin, Erzählerin, Essayistin,
Theater- und Hörstückautorin. Sie wurde 1952 in
Heppenheim an der Bergstraße in der Nähe von Darmstadt
geboren. Ihre Mutter und die älteste Schwester hatten in der
»Illegalität« den Holocaust überlebt. Vor
kurzem erschien Dischereits Buch »Vor den Hohen Feiertagen
gab es ein Flüstern und Rascheln im Haus«, in dem sie
vom jüdischen Leben in Dülmen, das vielleicht
stattgefunden hat oder stattgefunden haben könnt...
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