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Tausende auf der Flucht vor Gewalt

Johannesburg. Rund 3000 überwiegend aus Simbabwe stammende Migranten und Flüchtlinge haben sich in Südafrika vor fremdenfeindlicher Gewalt in Sicherheit bringen müssen. Wie die Polizei in De Doorns am Freitag mitteilte, wurden 22 Südafrikaner wegen fremdenfeindlicher Attacken festgenommen. Wütende Südafrikaner hatten am Dienstag Arbeiter aus Simbabwe daran gehindert, auf Lastwagen zu steigen und zur Arbeit in die Weinberge zu fahren. Die Südafrikaner warfen den Simbabwern nach Polizeiangaben vor, sie nähmen Einheimischen die Arbeit weg. Die UN-Flüchtlingsbehörde UNHCR verurteilte die Vorfälle am Freitag scharf.
(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2009, Seite 2, Ausland

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