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03.11.2009

Gewinnen oder verlieren

Utopie, Macht und Coaching. Das 52. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm ist vorüber

Von Anja Trebbin
Die Grenzen zwischen Dokumentarfilm und dem erzählenden, fiktionalen Genre sind zwar klar beschreibbar, lassen sich aber verwischen. Das zeigt zum Beispiel Insa Onken mit »Rich Brother«, der auf dem Leipziger Dokfestival im deutschen Wettbewerb lief: Ben aus Kamerun lebt in Deutschland. Unfreiwillig, denn seine Familie hat es so gewollt. In Kamerun wird Europa mit einem guten Leben gleichgesetzt. Wer dort nicht zu Geld kommt (von dem er seinen Verwandten einen orden...

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