23.10.1999
Nazi-Dichter bleibt in Bayern ehrenwert
Regensburger CSU-OB vergleicht Brecht und Tucholsky mit Nazis
Von Nick Brauns, München
Schon zum vierten Mal scheiterte am Donnerstag die Umbenennung der nach einem Nazi-Schriftsteller benannten Florian-Seidl-Straße im Regensburger Stadtrat an der CSU. Für die Regensburger CSU ist Florian Seidl ein Heimatdichter. Daß Seidl als begeisterter Nazi in seinem Buch »Das harte Ja« Hitlers Mordprogramm an Kranken und Behinderten im Namen von »Volksgesundheit« und »Rasse« bejubelte und auch nach dem Krieg im rechtsextremen »Deutschen Kulturwerk Europäischer Ge...
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