25.09.2009
Einer wird verlieren
Vom Hoffnungsträger zum Schaumschläger: Bei den Parlamentswahlen in Portugal muß Regierungschef Sócrates um sein Amt zittern
Von Peter Steiniger
Am kommenden Sonntag haben Portugals Wähler erneut die
Gelegenheit, dem politischen Establishment einen Denkzettel zu
verpassen. Im Visier haben sie vor allem die seit 2005
alleinregierende Sozialistische Partei von Ministerpräsident
José Sócrates. Damals löste diese die Rechte mit
überzeugenden 44,5 Prozent der Stimmen ab. In der Versammlung
der Republik, dem nationalen Parlament, brachte ihr das eine
absolute Mehrheit an Sitzen. Sócrates profitierte von
Skandalen ...
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