11.09.2009
Mit dem Leben bezahlt
Afghanische Journalisten kritisieren tödliche Befreiungsaktion
Von Karin Leukefeld
Wie Zivilisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen geraten auch
Journalisten im NATO-Krieg in Afghanistan zwischen die Fronten.
Jüngstes Opfer ist der afghanische Kollege Sultan Munadi, der
bei einer Befreiungsaktion erschossen wurde, die ihm und dem
britisch-irischen Journalisten Stephen Farrell von der New York
Times (NYT) galt. Die beiden hatten am Ort des von der Bundeswehr
angeforderten Luftangriffs auf zwei gestohlene Tanklastwagen
recherchiert. Während si...
Artikel-Länge: 4312 Zeichen


