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Grubenunglück in China

Peking. Ein Unglück in einem illegal betriebenen Kohlebergwerk in der chinesischen Provinz Henan hat vermutlich bis zu 79 Arbeitern das Leben gekostet. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg am Mittwoch auf 42, für 37 weitere vermißte Arbeiter gab es zudem kaum noch Hoffnung, sie lebend zu bergen. In dem Bergwerk, das eigentlich wegen Wartungsarbeiten geschlossen war, kam es am Dienstag zu einer Explosion. Von den 93 Männern, die gerade unter Tage waren, konnten sich nur 14 retten. Wegen des Unglücks wurden zwei Behördenvertreter entlassen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2009, Seite 6, Ausland

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