-
09.09.2009
- → Antifaschismus
50 Jahre Gedenken in Ravensbrück
Ravensbrück. Am kommenden Wochenende erinnert die Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück an ihre Eröffnung vor
fünfzig Jahren. In Ravensbrück, etwa 100 Kilometer
nördlich von Berlin, ließ die SS 1939 das
größte Frauenkonzentrationslager auf deutschem Gebiet
errichten. Bis 1945 sind etwa 132000 Frauen und Kinder sowie 20000
Männer als Häftlinge registriert worden. Die Deportierten
stammten aus über 40 Nationen. Viele wurden als Juden sowie
Sinti und Roma verfolgt. Zehntausende wurden ermordet, starben an
Hunger, Krankheiten oder durch medizinische Experimente. Von
Freitag bis Sonntag soll mit Filmen, Workshops und Diskussionen die
Geschichte von Ravensbrück beleuchtet werden.(jW)
Informationen unter www.ravensbrueck.de
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Antifaschismus
