05.09.2009
Über das Unglück (5)
Von Reinhard Jellen
»Adjeu Welt, dann auf dich ist nicht zu trauen, noch von
dir nichts zu hoffen, in deinem Haus ist das Vergangene schon
verschwunden, das Gegenwärtige verschwindet uns unter den
Händen, das Zukünftige hat nie angefangen, das
Allerstärkste zerbricht, das Allerbeständigste
fällt, und das Allerewigste nimmt ein End; also, daß du
ein Toter bist unter den Toten, und in hundert Jahren
läßt du uns nicht eine Stunde lebene. Adjeu Welt, denn
du nimmst uns gefangen, und läßt u...
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