15.08.2009
»Politische Literatur braucht einen Resonanzraum«
Gespräch mit dem Schriftsteller Michael Wildenhain. Über die Hausbesetzerbewegung in Westberlin vor 30 Jahren, linksradikale Geschichte und den Flaschenpostcharakter von Büchern
Interview: Thomas Wagner
Michael Wildenhain (geb. 1958 in Berlin) studierte Informatik,
Philosophie, Mathematik und Wirtschaftsingenieurwesen. In den
frühen 80er Jahren war er Teil der Hausbesetzerbewegung in
Berlin. Er lebt dort als freier Autor von Lyrik,
Theaterstücken, Jugendbüchern, Erzählungen und
Romanen. Zu seinen bekanntesten Büchern gehört
»Erste Liebe – Deutscher Herbst«
Wie sind Sie zur Politik und zum politischen Schreiben
gekommen?
Als ich 1971 aufs Gymnasium kam, war ...
Artikel-Länge: 19551 Zeichen


