14.08.2009
Postfranquistische Klagen
Spaniens Volkspartei sieht sich von Regierungsseite verfolgt und kündigt Anti-ETA-Pakt
Von Ingo Niebel
Es klingt paradox: Spaniens Oppositionspartei PP, eine Nachfolgerin
der franquistischen Falange, fühlt sich staatlicherseits
verfolgt. Als Konsequenz kündigte ihr Vorsitzender Mariano
Rajoy am Mittwoch den aus dem September 2008 stammenden Konsens mit
der regierenden Sozialistischen Partei (PSOE) in Sachen ETA auf.
Der »Antiterrorpakt« sah ein gemeinsames politisches
und polizeiliches Vorgehen gegen die baskische
Untergrundorganisation ebenso vor wie gegen die linke...
Artikel-Länge: 3007 Zeichen


