Zum Inhalt der Seite
12.08.2009

Münster-Tafel bestraft Widerspruch

Weil ein Hartz-IV-Empfänger junge Welt ein kritisches Interview gab, bekommt er keine Lebensmittel mehr. Sippenhaft: Seine Frau auch nicht

Von Gerrit Hoekman
Wer widerspricht, bekommt zur Strafe nichts zu essen. Daß dieses Erziehungsmittel aus der pädagogischen Mottenkiste hier und da noch Anwendung findet, erfährt gerade Moritz Seegers aus Münster. Seitdem er nämlich der jungen Welt Mitte Juni ein Interview gab, in dem er sich kritisch über die Arbeit der Münster-Tafel geäußert hat, erhält er dort keine Hilfe mehr. In vielen Städten sammeln die Tafeln in Supermärkten, Bäckereien und auf dem Wochenmarkt Lebensmittel, die...

Artikel-Länge: 3580 Zeichen

Lesen Sie 10 Wochen lang alle Inhalte der Tageszeitung junge Welt für nur 10 Euro. Das Aktionsabo endet automatisch nach Ablauf und muss nicht gekündigt werden.

Dein Abo zählt!

Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90