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01.08.2009

Allerleirauh

Die Berliner Ausstellung »In Grenzen frei: Mode, Fotografie und Underground« zeigt subkulturelle Modebewegungen in der späten DDR

Von Anika Goldhahn
In der DDR hatte alles eine politische Dimension. Sogar die Mode. Menschen sollten durch ihre Persönlichkeit, nicht durch ihr äußeres Erscheinungsbild überzeugen. Billige Stoffe und einfache Verarbeitung der Handelskette »HO«, Modelle der ältlich und verstaubt wirkenden Jugendmode »JuMo« überzeugten nicht alle. Die damalige Textilindustrie legte mehr Wert auf quantitative Massenanfertigung als auf Individualität. DDR-Mode war oft Antimode. Es war nur eine Frage der ...

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