31.07.2009
»Rot-rotes« Lohndumping
Berlin: Gewerkschaften fordern Angleichung der Entlohnung im Erziehungsdienst an das Niveau der anderen Länder und Kommunen. Verhandlungsbeginn am 24. August
Von Rainer Balcerowiak
Auf 600 bis 800 Euro brutto pro Monat schätzt die Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Einkommensrückstand
gegenüber dem Rest der Republik, den die Beschäftigten im
öffentlichen Erziehungsdienst in Berlin mittlerweile
verkraften müssen. Hintergrund ist der im Juli 2003 von ver.di
und GEW mit dem Senat vereinbarte Anwendungstarifvertrag, der
für den öffentlichen Dienst der Hauptstadt unter anderem
eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich sowie die
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