30.07.2009
Blutiger Drogenkrieg
»Kollateralschäden« durch mexikanisches Militär in der Diskussion. Mögliche Auswirkungen auf Plan Mérida – US-Milliardenhilfe für Kampf gegen Rauschgifthandel
Von Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt
Die Streitkräfte und die Regierung Mexikos stehen seit einigen
Wochen unter starkem Rechtfertigungsdruck. Hintergrund ist eine
Anfang Juli von der Washington Post auf ihrer Titelseite
veröffentliche Reportage über Menschenrechtsverletzungen
der Armee bei der Drogenbekämpfung. Die Zeitung wirft dem
Militär »Folter, Vergewaltigung und Verschwindenlassen
von Personen« vor. Zudem untersucht sie mögliche
Auswirkungen auf den Plan Mérida. Die noch unter der
Bush-Regierung...
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