18.07.2009
Wo es niemand eilig hat
Besuch am Aralsee. Fotoreportage von Gordon Welters
Von Ines John
Gemächlich rattert der Zug durch die tristen Baumwollfelder
Turkestans. Eine Legende besagt, die Götter hätten hier
einst beim Spielen aus Unachtsamkeit einen großen Türkis
auf die Erde fallen lassen. An dieser Stelle sei augenblicklich ein
See entstanden – voller Schönheit und vor allem reich an
Fisch.
Wir erreichen Aralsk. Das Städtchen entstand 1905, als mit dem
Bau der Eisenbahnstrecke Orenburg–Taschkent begonnen wurde.
Erst wohnten hier am Nordufer...
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