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16.09.1999

»Spürbare mentale Veränderung«

Lachnummer für Journalisten: Wie die Berliner SPD ihr bevorstehendes Wahldebakel schönredet

Von Rainer Balcerowiak
Eigentlich kann der Mann einem ja leid tun. Ausgestattet mit dem Charme eines Grottenolms und den rhetorischen Fähigkeiten eines digitalen Anrufbeantworters muß er in der heißen Phase des Berliner Wahlkampfes auch noch den Watschenmann geben. Die Rede ist von Klaus Böger, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Seine Partei, mit dem früheren Regierenden Bürgermeister Walter Momper als Spitzenkandidat, dümpelt in den Umfragen um die 20 Prozent...

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