29.05.2009
In der Krise nichts Neues
Ökonomischer Thinktank der Gewerkschaften legt wirtschaftspolitische Strategie vor. Sozialisierung der Verluste auf die keynesianische Art
Von Jörn Boewe
Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung
(IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat eine
»Strategie für eine nachhaltige Erholung«
erarbeitet. Der Kerngedanke: Der Staat müsse in der Krise auf
eine »expansive Wirtschaftspolitik« setzen,
erklärte IMK-Direktor Gustav Horn am Donnerstag in Berlin vor
Journalisten. Finanziert werden soll das vor allem durch massive
staatliche Kreditaufnahmen: »Die öffentliche
Verschuldung ist genau der Anker, d...
Artikel-Länge: 4328 Zeichen


