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22.05.2009

Zur Plünderung freigegeben

Brasiliens Nordosten steht unter Wasser. Umweltschützer sehen die Ursache in Abholzung und Ausbeutung der natürlichen Ressourcen

Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
Berichte aus dem Nordosten Brasiliens handeln meist von Wassermangel. Doch nun sind weite Gebiete in den Staaten Maranhão, Piauí, Ceará, Paraíba, Rio Grande do Norte, Bahia, Alagoas und Pernambuco überflutet. Zahlreiche Flüsse sind über die Ufer getreten. Betroffen sind über eine Million Menschen, mehr als 40 starben bereits in den Fluten. 90000 Bewohner verloren Haus, Hab und Gut. In den brasilianischen Massenmedien wird über die unkontrollierbare »tropische Natur«...

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