20.05.2009
Hoffnung in Alzenau
Proteste gegen Schließung des Mahle-Werks zeigen Wirkung: Management des Autozulieferers ist offenbar zu Zugeständnissen bereit
Von Herbert Wulff
Kämpfen lohnt sich. Das könnte das Fazit aus dem Konflikt
um die Schließung des Mahle-Werks im unterfränkischen
Alzenau werden. Nachdem die Belegschaft die für die
Autoindustrie bedeutende Produktion von Kolben in der vergangenen
Woche mehrere Tage lang gestoppt hatte, ist die Konzernspitze nun
offenbar zu Zugeständnissen bereit. Laut IG Metall soll es in
den kommenden zwei Jahren keine Entlassungen geben.
Seinen Konfrontationskurs hat das Management des Autozuliefe...
Artikel-Länge: 4012 Zeichen


