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15.05.2009

Die Lesbarkeit der Bilder

»Im Objektiv des Feindes«: Der Blick der Nazipropaganda auf das ­besetzte Warschau in einer Berliner Ausstellung

Von Matthias Reichelt
Von Beginn an begriff der Nazi-Staat die Bildmedien als Teil des propagandistischen Kampfes. Heinrich Hoffmann, der Leibfotograf Adolf Hitlers, versorgte die Medien bereits vor 1933 mit den Bildern des führenden Nazis. Auch Propagandaminister Joseph Goebbels wollte in der Bildpolitik nichts dem Zufall zu überlassen. Mit beachtlichem Aufwand verfuhr man so auch im Krieg. In die Wehmacht waren »Propagandakompanien« integriert, 1942 waren es 21, die insgesamt 15 000 Pe...

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