14.05.2009
Rumänien unter Kuratel
Vom Bankrott bedrohter EU-Staat bekommt 20 Milliarden Euro von IWF und EU. Präsident Basescu warnt vor sozialen Folgen der rigiden Auflagen
Von Tomasz Konicz
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in Osteuropa
derzeit alle Hände voll zu tun. Mit Rumänien mußte
bereits das sechste Land der Region umfassende Notkredite des IWF
in Anspruch nehmen, um einen drohenden Staatsbankrott zu vermeiden.
Daneben haben schon Lettland, Serbien, Ungarn, Ukraine und Belarus
auf die – während des Weltfinanzgipfels in London am 2.
April massiv aufgestockten – Mittel der Finanzorganisation
zurückgreifen müssen. Wie inzwische...
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