11.05.2009
Billigarbeiter ohne Bewährung
Gefangene in NRW erwirtschafteten 2008 Millionen – Profitiert hat davon vor allem das Land
Von Gerrit Hoekman
Die Strafgefangenen in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben nach
Angaben des Justizministeriums in Düsseldorf im letzten Jahr
durch ihre Arbeit hinter Gittern über 48 Millionen Euro
erwirtschaftet – so viel wie noch nie zuvor. Etwa 60 Prozent
der insgesamt 17000 Inhaftierten gehen demzufolge einer
Beschäftigung nach. »Die Gefangenen arbeiten bis zu 41
Stunden in der Woche und erhalten dafür durchschnittlich 13
Euro pro Tag«, sagte ein Ministeriumssprecher auf Anfr...
Artikel-Länge: 3266 Zeichen


