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08.09.1999

»Humanitäre Hilfe« durch Steuerzahler?

Firmen verweigern erneut höhere Entschädigungszahlungen für ehemalige Nazi-Zwangsarbeiter

Als »völlig unrealistisch« haben Bundeskanzler Gerhard Schröder und Spitzenvertreter der Wirtschaft nach Beratungen in Berlin am Montag abend vereint Entschädigungen für NS-Zwangsarbeiter in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar zurückgewiesen. Die deutschen Unternehmen sollen lediglich grundsätzlich bereit sein, Mittel für die ehemaligen Zwangsarbeiter in der Industrie »zügig« zur Verfügung zu stellen, heißt es in einer am Dienstag vom Bundespresseamt veröffentlichten E...

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