02.05.2009
»Erst durch das Leugnen entsteht ein Imageproblem«
»Zug der Erinnerung« dokumentiert Deportation jüdischer Kinder. Der Deutschen Bahn AG ist dies offenbar peinlich. Gespräch mit Ute Schilde
Interview: Gitta Düperthal
Ute Schilde ist Vorstandsmitglied des Trägervereins Zug
der Erinnerung
Der »Zug der Erinnerung«, seit 2007 als rollende
Ausstellung in Deutschland und Polen unterwegs, stellt Zeugnisse
der Deportationen jüdischer Kinder und Jugendlicher durch die
Nazis unter Mithilfe der Deutschen Reichsbahn aus. Die Deutsche
Bahn AG behindert dies seit längerem. Wie ist dieser Boykott
in den vergangenen Tagen in München eskaliert?
Kurz nachdem der Münchner Oberbürgermeister Chris...
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