02.05.2009
DGB bleibt besonnen
Von Jörn Boewe
Mit zaghaften Forderungen, »Reiche und Superreiche« zur
Bezahlung der Krisenfolgen heranzuziehen, hat sich der Deutsche
Gewerkschaftsbund am 1. Mai zu Wort gemeldet. »Die
Verursacher müssen zahlen, auch mit ihrem
Privatvermögen«, erklärte DGB-Chef Michael Sommer
am Freitag in Bremen. Allerdings will der DGB den oberen zehn- oder
hunderttausend ihr »Erspartes« nicht wegnehmen: Nicht
von höheren Steuern für Multimillionäre, sondern von
einer »Zwangsanleihe« war die Re...
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