28.04.2009
Karten neu gemischt
Gaspoker in Zentralasien: RWE kooperiert mit Turkmenistan und macht Betreibern der westlichen Nabucco-Pipeline Hoffnung. Rußland setzt weiter auf »South-Stream«
Von Tomasz Konicz
Das geopolitische Ringen um die Energieträger Zentralasiens
ist kürzlich um eine neue spektakuläre Wendung bereichert
worden. Dem deutschen Energiekonzern RWE gelang es am 16. April,
ein langfristiges energetisches Kooperationsabkommen mit der
Regierung Turkmenistans abzuschließen. Laut dem in der
turkmenischen Hauptstadt Aschgabat abgeschlossenen Vertrag soll RWE
an der Erschließung all der Erdgaslagerstätten
maßgeblich beteiligt werden, die im Kontinentalschelf de...
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