22.04.2009
Eiferer in Genf
Antisemitismusvorwurf und Hitler-Verharmlosung: Die Israel-Kritik des iranischen Präsidenten auf der UN-Konferenz gegen Rassismus löst erwartete Reflexe aus
Von Knut Mellenthin
Die Rede von Mahmud Ahmadinedschad auf der Genfer UN-Konferenz
gegen Rassismus in Genf hat den erwarteten Eklat ausgelöst.
Einige Delegierte verließen am Montag den Saal, als der
iranische Präsident zur Kritik an Israel ansetzte, das er als
»höchst grausames und unterdrückerisches
rassistisches Regime« bezeichnete. Den europäischen
Vertretern – soweit deren Staaten nicht ohnehin der Konferenz
ferngeblieben waren – schloß sich unter anderem die
jordanisch...
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