26.03.2009
KiK-Chef mit Rechenschwäche
Zwei Verkäuferinnen klagen erfolgreich gegen sittenwidrige Löhne bei Textildiscounter. Ver.di ruft zur Nachahmung auf und kritisiert »Milchmädchenrechnung« der Konzernspitze
Mathematik scheint nicht die Stärke von Stefan Heinig, Chef
des Textildiscounters KiK, zu sein. In der vergangenen Woche war
das zum Tengelmann-Konzern gehörende Unternehmen in zweiter
Instanz wegen Zahlung sittenwidriger Löhne an zwei
Verkäuferinnen in Nordrhein-Westfalen (NRW) verurteilt worden.
Doch nun behauptet Heinig gegenüber Welt online, die
Beschäftigten seien durch ihre erfolgreiche Klage wegen
höherer Steuern finanziell schlechtergestellt als vorher.
Ver...
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