25.03.2009
Rassisten vor Gericht
NPD-Chef Udo Voigt muß sich seit gestern wegen Volksverhetzung verantworten. Der Prozeß offenbart aber auch: Die rechte Truppe ist in einem desolaten Zustand
Von Frank Brunner/Sönke Rabisch
Zur Sache, sagt Udo Voigt, werde er nicht aussagen.
Tatsächlich verfolgt der NPD-Vorsitzende in den kommenden
sechs Stunden nahezu regungslos den Prozeß im Saal 129 b des
Krimimalgerichts Berlin-Moabit. Dort muß sich Voigt seit
Dienstag wegen Volksverhetzung und Beleidigung verantworten.
Angeklagt sind außerdem der Leiter der NPD-Rechtsabteilung,
Frank Schwerdt, sowie Pressesprecher Klaus Beier. Die
Staatsanwaltschaft wirft den drei Beschuldigten vor, für die
Gestal...
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