21.03.2009
Tod in den Höhlen
Massenmord vor den Toren Roms. Vor 65 Jahren verübten die deutschen Besatzer das Massaker in den Fosse Ardeatine
Von Martin Seckendorf
Am 24. März 1944 begingen Angehörige der SS am Stadtrand
von Rom eines der grausamsten Massaker im seit September1943 von
Deutschland besetzten Italien.
335 Italiener wurden zu Fünfergruppen gefesselt in den
Sandhöhlen Fosse Ardeatine durch Genickschuß umgebracht.
Der Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in Rom,
SS-Obersturmbannführer Herbert Kappler, und dessen
Stellvertreter, SS-Hauptsturmführer Erich Priebke, leiteten
die Erschießungen. Nach den Hinricht...
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