20.03.2009
Nach dem Massaker von Winnenden
Medien diskutieren Benachteiligung junger Männer im Bildungssystem. Doch die meisten Mordopfer waren Frauen
Von Friederike John
Insgesamt 15 Menschen hat der 17jährige Tim K. am Morgen des
11. März 2009 in Winnenden, Baden-Württemberg,
erschossen. Erst gezielt »neun Schüler und drei
Lehrer« in der Schule, die er im vergangenen Jahr mit einem
normalen Abschluß verlassen hatte – so formulierte es
Die Zeit auch eine Woche später noch. Dann, auf der Flucht vor
der Polizei, ballert er wahllos um sich und tötet dabei drei
Männer und schließlich sich selbst. Bei den ermordeten
»Schülern und L...
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