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13.03.2009

»Diese Havarie war vorhersehbar«

Ecuador: Nach Leck in Ölpipeline Fluß im Amazonasgebiet verseucht. WestLB organisierte Finanzierung. Ein Gespräch mit Klaus Schenck

Interview: Michael Schulze von Glaßer
Klaus Schenck arbeitet bei der Umweltschutzorganisation »Rettet den Regenwald e.V.« Was genau ist in Ecuador passiert? Im Februar sind durch einen Pipelinebruch nach Angaben der Betreiberfirma OCP etwa 14000 Barrel Schweröl ausgelaufen. Am Bau der Pipeline war ein Bankenkonsortium beteiligt, das die WestLB zusammengeführt hat. Diese Banken haben die OCP-Schwerölpipeline mit 900 Millionen US-Dollar finanziert. Das gesamte Projekt hat etwa 1,1 Milliarden Dollar gekost...

Artikel-Länge: 4194 Zeichen

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