07.03.2009
»Widerstand braucht Literatur, um sich zu verständigen«
Gespräch mit Erasmus Schöfer. Über die demokratischen Impulse von 1968, das Verhältnis von Disziplin und Selbstorganisation, Heideggers Sprachexperimente und engagierte Schriftsteller
Von Thomas Wagner
Der Schriftsteller Erasmus Schöfer (geb. 1931 bei Berlin)
ist Autor von Erzählungen, Hörspielen, Theatertexten und
Romanen. Seit dreißig Jahren lebt er überwiegend in
Köln. Er promovierte 1960 an der Universität Bonn mit
einer Arbeit über die Sprache Martin Heideggers zum Doktor der
Philosophie, arbeitete drei Jahre in Fabriken und wurde
Mitgründer des »Werkkreises Literatur der
Arbeitswelt« und des »Industrietheaters Der Wahre
Anton«.
Worum was geht es in Ihrem ger...
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