04.03.2009
Abreißbar, weggesteckbar und vorholbar
Bestuhlt und gezupft werden »Gefährliche Liebschaften« im Deutschen Theater in Berlin verrammelt
Von Christoph Woldt
Nach zehnmonatiger Renovierung und Ausflügen in andere
Spielstätten ist das Ensemble des Deutschen Theaters wieder in
sein Stammhaus zurückgekehrt. Auf neuer Bestuhlung und mit
frischer Lüftung konnte »Gefährliche
Liebschaften«, der legendäre Briefroman aus dem
18.Jahrhundert betrachtet werden. Hatte Choderlos de Laclos die
intriganten Spiele des Adels im Blick, entschied sich Regisseurin
Karin Henke für eine Melange aus Heiner Müllers und
Christopher Hamptons Bühne...
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