02.03.2009
Atomkonzern unter Druck
RWE will ins geplante bulgarische AKW Belene investieren. Umweltschützer protestieren. Jetzt fürchtet der Energieriese um sein Image
Von Michael Schulze von Glaßer
Es geschieht nicht alle Tage, daß ein Energiekonzern bei
einer Menschenrechts- und Umweltschutzgruppe um ein Gespräch
bittet. Die kleine Nichtregierungsorganisation (NGO)
»urgewald«, erhielt in der vergangenen Woche indes
gleich mehrere Anrufe von RWE, dem zweitgrößten
Energieversorgungsunternehmen in Deutschland. »RWE wollte mit
uns über das umstrittene bulgarische Kernkraftwerk Belene
diskutieren«, berichtete Heffa Schücking,
Geschäftsführerin von »urgewald«.
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