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24.02.2009

Schädlicher Dollarregen

Ohne Geldüberweisungen der Migranten könnte die Mehrzahl der zentralamerikanischen Familien nicht existieren. Die Folgen sind eine Verfestigung der neoliberalen Strukturen und die Entpolitisierung der arbeitenden Bevölkerung

Von Torge Löding, San José
Für die von Geldüberweisungen, Remesas, abhängigen Ökonomien in Zentralamerika beginnt das Jahr 2009 mit schlechten Nachrichten. Erstmals seit den 90er Jahren sinkt die Summe der Geldüberweisungen, welche Migranten aus den USA, Europa und anderen Ländern den daheimgebliebenen Familienmitgliedern senden. Auch wenn in den meisten Ländern verläßliche Zahlen fehlen, ist die Tendenz klar: Seit Beginn der Weltwirtschaftskrise, die als US-Immobilienkrise begann, kommen wen...

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