16.08.1999
Zum Tod von Ignatz Bubis
Präsident des Zentralrats der Juden wollte nicht in der BRD beigesetzt werden
Von Werner Pirker
Von schwerer Krankheit gezeichnet, hat sich Ignatz Bubis, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, tief resigniert von den Deutschen und der Welt verabschiedet. In seinem Versuch, die Geister der Vergangenheit zu bannen, habe er nichts, fast nichts bewirkt, lautete sein Resümee in den letzten Tagen seines Lebens. Damit sein Grab nicht von Antisemiten in die Luft gesprengt werden könne, wie das seines Vorgängers Heinz Galinski, wünsche er, in Israel beerd...
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