Zum Inhalt der Seite
09.02.2009

Unschuldig hinter Gittern

Eingeschränkte Rechte für Abschiebehäftlinge. Jesuitenorden kritisiert deutsche Flüchtlingspolitik

Von Claudia Wangerin
Abschiebehaft wird in Deutschland zu schnell, zu häufig und zu lange verhängt. Zu diesem Schluß kommt der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) in seiner Jahresbilanz 2008. Nach dem Bericht waren im vergangenen Jahr zirka zwei Drittel aller Abschiebehäftlinge, die durch den Rechtshilfefonds des JRS in Bayern, Berlin und Brandenburg unterstützt wurden, rechtswidrig inhaftiert. Der JRS konnte für diese 56 der insgesamt 83 betreuten Abschiebehäftlinge eine Entlassung aus de...

Artikel-Länge: 2231 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90