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10.08.1999

Schattenpolitik

Jelzin feuert einen weiteren Ministerpräsidenten. Kommentar

Von Werner Pirker
Rußland von einer Krise in die andere zu stürzen, Menschen zu erheben und zu erniedrigen, scheint Jelzins einzige Freude zu sein, die ihm am Ende seines Lebens noch geblieben ist. Mit Sergej Stepaschin hat das boshafte Großväterchen den vierten russischen Premier binnen eineinhalb Jahren in die Tundra geschickt. Nichts bringt die menschliche Verkommenheit der neurussischen Macht besser zum Ausdruck als Jelzins Kaderpolitik. Sie war für seine gesamte politische Karri...

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