03.01.2009
»Belesen zu sein war cool«
Eure Bücher, unsere Waffen (21 und Schluß): Über Leselisten und militante Aktionen, Promiskuität und Ladendiebstahl um 1970 in Frankfurt. Ein Gespräch mit Ulrike Heider
Interview: Walter Hanser
Ulrike Heider war in der frühen Frankfurter Hausbesetzerbewegung aktiv. 2001 ist von ihr bei Rogner und Bernhard »Keine Ruhe nach dem Sturm« erschienen, 316 Seiten, 16,85 EuroWelche Rolle spielte das Lesen für die Revolte in der Bundesrepublik der späten 60er?Als ich 1968 in Frankfurt Germanistik zu studieren begann, gab es sogenannte Vorlesungs-Go-Ins. Imponierend belesene Studenten und Studentinnen von der »Basisgruppe Germanistik« nahmen den Professoren das Mikro...
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