05.08.1999
»Zehn Monate und ein Tag«
Nach Kürzung des Zivildienstes fürchten Wohlfahrtsverbände um ihre Gewinne
Von Harald Neuber
Die Ankündigungen von Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (SPD), den zivilen Ersatzdienst erneut um zwei Monate zu kürzen, rief bei der Mehrzahl der Wohlfahrtsverbänden besorgte Reaktionen hervor. Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes stellen sich nach eigenen Angaben auf weitere Verschlechterungen in der Patientenbetreuung ein. Besonders betreuungsintensive Patienten, so zum Beispiel in der Altenpflege, seien davon ...
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