06.12.2008
Über Rainald Goetz (2)
Von Reinhard Jellen
In seiner Essayssammlung »Hirn« (1986) hat Rainald Goetz die Fähigkeit der Kunst zur Katharsis als ihr zentrales Merkmal herausgearbeitet, das die Sphären von Pop-Kunst und Kunst-Kunst verbindet. Gleichwohl, so Goetz in seiner damaligen Erkenntnis, ließen sich beide Sphären nicht gleichsetzen, da sie unter wesentlich verschiedenen Rahmenbedingungen funktionieren. Der Versuch, von der Popebene einfach in die Hochkultur überzuwechseln, sprengt genau den Referenzrahmen...
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