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24.11.2008

Verkehrschaos in Rio

Letzte Tram in der brasilianischen Metropole soll privatisiert werden. »Modernisierung« sorgt für katastrophale Ausfälle. Anwohner wehren sich

Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
Rio de Janeiro hatte einst ein Straßenbahnnetz von 430 Streckenkilometern. Unter der rechten Militärdiktatur wurde es in den 60er Jahren zum größten Teil vernichtet, um Platz für »modernen« Individual- und Busverkehr zu schaffen – zum Wohle von VW do Brasil, Mercedes-Benz, Ford und General Motors. Fast alle der weitestgehend hölzernen, Bonde genannten Straßenbahnen wurden verbrannt. Nur die 1896 elektrifizierte, 17 Kilometer lange Bonde-Linie des Stadtteils Santa Te...

Artikel-Länge: 4882 Zeichen

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